Prozess "Kirche am Ort

Seit 2015 begleitet uns der Prozess ‚Kirche am Ort‘.

Initiiert von der Diözese Rottenburg-Stuttgart nehmen wir daraus Impulse auf für die Entwicklung in der Gemeinde und in der Seelsorgeeinheit. Nach und nach werden wir uns in Gottesdiensten und in allen Gruppen der Seelsorgeeinheit mit diesem Prozess und seinen einzelnen Schritten beschäftigen. 

Das Prozessteam begleitet und koordiniert das gemeinsame Unterwegssein.

Drei große Phasen sind vorgesehen bis zum Jahr 2020: Die spirituelle Orientierung an den geistlichen Haltungen, die Phase der pastoralen Profilierung und abschließend die Phase der Entscheidungen und der Zielfindung.

Wir laden Sie ganz herzlich ein, diesen Weg in der kommenden Zeit mitzugehen, Ihre Wünsche und Ideen vorzubringen und sich immer wieder selbst in den Austausch einzubringen.

Gemeindeschwerpunkte

Der Entwicklungsprozess ‚Kirche am Ort‘ geht nach den Sommerferien 2018 in sein letztes Jahr. Inzwischen sind die Gemeinde dabei sich ein bis zwei Schwerpunkte zu setzen, auf die sie ihr besonderes Augenmerk richten möchten und die helfen sollen, das Profil zu schärfen. So hat sich St. Peter und Paul mit Elisabeth bisher entschieden den Blick auf Familien zu richten und noch stärker den Blick auch aus der Kirche heraus zu wagen. St. Wolfgang möchte den Ort in der Stadt nutzen für besondere Gottesdienste und spirituelle Angebote in der Wolfgangkirche, sowie das Bea-Haus noch mehr als Treffpunkt zu erschließen. Die Kirchengemeinde in Eningen hat eine Fülle von Ideen gesammelt, die das Profil einer lebendigen Gemeinde weiter schärfen könnten. Die konkrete Festlegung wird im September erfolgen.

Kirche muss bunt sein

Am Samstag, 10. März 2018 von 14.30 - 17.30 Uhr präsentierten die Gemeinden der Seelsorgeeinheit im Augustin-Bea-Haus ihre Stärken und ihr Profil.

Ein Bericht aus dem Reutlinger General-Anzeiger (GEA).

Auftaktveranstaltung in die 2. Phase im Prozess ‚Kirche am Ort‘

Am Samstagnachmittag, den 16.9.2017 fand der gemeinsame Startschuss für die Seelsorgeeinheit in die 2. Phase von ‚Kirche am Ort‘ im neuen Gemeindesaal des Beahauses statt. Zahlreiche Interessierte und VertreterInnen aus den Kirchengemeinderäten, den Pastoralräten sowie aus den Gruppen sind der Einladung gefolgt. Frau Dr. Christiane Bundschuh – Schramm, Prozessleiterin für das Projekt ‚Kirche am Ort‘ in Rottenburg, führte durch die Veranstaltung. An vier Stellwänden konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Rückschau halten und ins Gespräch kommen darüber, was bisher in den Gemeinden im Rahmen der ersten Phase passiert ist. Nachdem diese erste Phase noch geprägt war vom Innehalten entlang der geistlichen Haltungen ‚Warten – Lassen – Vertrauen – Wertschätzen‘ und vom bewussten Wahrnehmen der Lebenswirklichkeiten innerhalb der Kirchengemeinde, steht nun die 2. Phase der pastoralen Profilierung an. Die Leitfrage hierfür lautet: Was ist unsere spezifische Weise pastoral zu wirken und zu handeln? Oder anders formuliert: Was soll unsere Kirche am Ort prägen?

Eine erste Ideensammlung haben die anwesenden Gemeinden in der sich anschließenden Gruppenarbeitsphase bereits erstellt. Dabei wurden die Stärken der einzelnen Gemeinden benannt und herausgearbeitet, in welchen Bereichen noch Unterstützung benötigt wird. Im direkten Vergleich der erstellten Plakate zeichnete sich dann ab, worin sich die Kirchengemeinden innerhalb unserer Seelsorgeeinheit gegenseitig ergänzen können. Für die Weiterarbeit in den Kirchengemeinden wurden unter der Frage ‚Lust worauf?‘ auch konkrete Vorschläge gemacht, in welchem Bereich möglicherweise der Schwerpunkt für die pastorale Profilierung liegen könnte, z.B. Ausbau der Jugendarbeit, neue Formen der Liturgie, Unterstützung für Familien mit Migrationshintergrund usw.

Frau Bundschuh – Schramm stellte zum Schluss Werkzeuge vor, mit denen die Kirchengemeindenräte ganz konkret in die 2. Phase einsteigen können und ermutigte alle Anwesenden dazu, genauso engagiert wie an diesem Nachmittag auch weiterhin aktiv die 2. Phase mitzugestalten.

In einem nächsten Schritt werden die Ideen und Vorschläge nun im jeweiligen KGR aufgegriffen und weiterverfolgt. Das Prozessteam übernimmt dabei die Aufgabe, die weiteren Schritte der einzelnen Kirchengemeinden immer wieder zusammenzuführen und mit dem Blick auf die Entwicklung der Seelsorgeeinheit zu koordinieren.

KGR-Gemeindetour

Am Samstag, 14.01. war der Kirchengemeinderat St. Wolfgang unterwegs im Gemeindegebiet. Im Rahmen des Entwicklungsprozesses ‚Kirche an vielen Orte‘ wollte man sich einen Überblick verschaffen über die Verschiedenheit des Gemeindegebietes, über Einrichtungen und Betriebe, die angesiedelt sind, über die verschiedenen Wohngebiete. Mit einem Rund-Blick vom Turm der Marienkirche zu Beginn war dies eindrücklich möglich. Danach erkundete man in Gruppen einzelne Gemeindegebiete. Im Haus der Jugend traf man sich dann wieder zum gemeinsamen Abschluss und ersten Erfahrungsaustausch.